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Chemischer Krieg gegen die Natur

Die Chemiker, ursprĂŒnglich eingesetzt fĂŒr die Entwicklung chemischer Waffen, haben nach dem 2. Weltkrieg ihr ganzes Wissen der Agroindustrie zur VerfĂŒgung gestellt. Sie haben das MĂ€rchen in die Welt gesetzt, dass ohne ihre Produkte die Welt nicht ernĂ€hrt werden kann. U.a. eine Weltbank-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Hungerrevolten nur vermeidbar sind, wenn auf eine ökologische Landwirtschaft umgestellt wird, ohne Pestizide und Gentechnik -

Wald - Ein Mythos verschwindet

"Nur 4,4 Prozent der deutschen WĂ€lder sind naturnah und dĂŒrfen Ă€lter als 140 Jahre werden", sagt der Leiter der Studie, Torsten Welle. Dass BĂ€ume fast ĂŒberall jung geschlagen werden ... - SZ, 24.4.2018

Plattgemacht

Seit vergangenem Sommer sind im Norden Deutschlands die Felder durchnÀsst. Ursache sind nicht nur die ungewöhnlich heftigen RegenfÀlle, sondern auch die vom Ackerbau zusammengepressten Böden - SZ, 21.2.2018

Verbotenes GemĂŒse

. . Wenn Ameisen Wunden lecken

In den Kolonien einer afrikanischen Ameisenart hat sich ein erstaunliches Gesundheitswesen entwickelt. Nach KĂ€mpfen mit Termiten schleppen die Ameisen verletzte Tiere wie SanitĂ€ter zurĂŒck in den Bau. Dort kĂŒmmern sich Artgenossen um die Verwundeten und desinfizieren Wunden mit ihrem Speichel.... Text und audio - â–ș dlf

Disteln - Alternative zu Glyphosat

Die preisgekrönte Chemikerin Catia Bastioli entwickelte mit ihrem Unternehmen Novamont auf Sardinien eine Alternative zu Glyphosat. Im Kampf gegen Unkraut setzt die Italienerin auf die Distel - SZ, 5.2.2018

Bald kein Bio mehr

"BĂŒndnis fĂŒr enkeltaugliche Landwirtschaft" gegen Ackergifte - SZ, 15.2.2018

Antibiotika-resistente Bakterien im geklÀrten Wasser

JĂ€hrlich werden 131.000 Tonnen Antibiotika bei Tieren eingesetzt, etwa doppelt so viel wie bei Menschen, Tendenz steigend. Auch die letzten, sog. Reserve-Antibiotika werden schon fĂŒr die Tiermast eingesetzt. 2050 werden wohl ĂŒber 10 Mio. Menschen jĂ€hrlich sterben, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Bei staatlichen Kontrollen in deutschen SupermĂ€rkten befanden sich auf 66% der HĂ€hnchenfleisch- und auf 42,5% der Putenfleischproben resistente Keime. Siehe Fleischatlas - BUND, Seite 32

Liebe Delphine, wir mĂŒssen reden

Sie sind die einzigen Tiere, die sich Namen geben. Dank der Echosignale von Artgenossen wissen sie, was sich diese gerade ansehen. Der nĂ€chste Schritt ist ĂŒberfĂ€llig: das GesprĂ€ch mit Menschen. Wissenschaftler wollen herausfinden, wie diese Tiere denken - SZ, 29.9.2017

Das Wunder von Mals

Das Waterloo der Giftkonzerne. Mals ist die erste ,pestizidfreie Gemeinde‘ SĂŒdtirols, die erste dieser Art in Europa. Und macht mit ihrem Beispiel sogar weltweit Schule - tirolischtoll.wordpress, 13.2.2016

'Das Wunder von Mals'

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Die Giftmafia schlĂ€gt zu: In SĂŒdtirol hĂ€ufen sich kriminelle und politische Attacken auf Biobauern - TAZ, 4.10.2017

Zulassung von Glyphosat

'Alle Regeln gebrochen'. Das Zulassungsamt BfR hat in seinem Gutachten ĂŒber Glyphosat viele wichtige Teile von Herstellern kopiert. Trotzdem will die EU hauptsĂ€chlich auf dieser Grundlage Glyphosat fĂŒr weitere 10 Jahre zulassen - TAZ, 4.10.2017 Amt schreibt von Monsanto ab - TAZ, 18.9.2017

EBI Glyphosat in Rekordzeit erfolgreich beendet

Die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende Internationale Agentur fĂŒr Krebsforschung hatte im MĂ€rz 2015 erklĂ€rt, Glyphosat sei "wahrscheinlich krebserregend". Die Lebensmittelbehörde Efsa stufte das Mittel jedoch wenig spĂ€ter als ungefĂ€hrlich ein, ohne die Grundlagen dafĂŒr offenzulegen. Glyphosat soll jedoch nur noch eingeschrĂ€nkt auf SpielplĂ€tzen (!) und in Parks eingesetzt werden - TAZ, 17.6.2017

Erster Tierschutzverein vor 180 Jahren gegrĂŒndet

Am 17. Juni 1837 grĂŒndete der evangelische Pfarrer Albert Knapp in Stuttgart Deutschlands ersten Tierschutz-Verein. "Wen eines Thieres Qual erfreut, der wird, das kann nicht fehlen, kalt und gefĂŒhllos mit der Zeit gewiss auch Menschen quĂ€len.... " - dlf, 17.6.2017 - Leider hat sich bis heute nichts geĂ€ndert

Saatgut mit Open-Source-Lizenz

Sunviva-Tomate: Üblicherweise unterliegt Saatgut 'geistigen Eigentumsrechten'. In Europa gehören rund 95 Prozent der GemĂŒsesamen den fĂŒnf grĂ¶ĂŸten Produzenten von Saatgut: Monsanto, Bayer, Syngenta, Limagrain und KWS. "Saatgut muss der Allgemeinheit gehören, es ist die Grundlage der Lebensmittel" - TAZ, 29.5.2017

Das Recht der Natur

Die Natur hat Augen. Unsere Gesellschaft hat den Kreis der Lebewesen, denen Achtung gebĂŒhrt, im Prinzip auf Menschen reduziert. Wie groß, empfindungsfĂ€hig oder intelligent soll ein Lebewesen eigentlich sein, um unseren Respekt zu verdienen?

Unser Wald

Peter Wohlleben, der wirkliche Förster
- im Gegensatz zu den beamteten Baum-Metzgern -
ĂŒber das 'wood-wide-web' im Waldboden u.a.

Peter Wohlleben, Förster in HĂŒmmel/ Eifel: 'BĂ€ume sind soziale Wesen, reden miteinander, helfen sich gegenseitig und erziehen ihre Kinder, BĂ€ume haben ein GedĂ€chtnis. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Forstwirtschaft beiseite schiebt, um ihre Gewinnwirtschaft nicht zu beeintrĂ€chtigen'. Peter Wohlleben vergleicht die aktuelle Forstwirtschaft mit der Massentierhaltung.

Peter Wohlleben im Dialog mit M. Krons
Energie aus dem Wald - auch fĂŒr China?

Kahlschlag selbst in Naturschutzgebieten. Mehr als die HĂ€lfte des Holzes, das den WĂ€ldern in Deutschland 2012 entnommen worden ist, wurde der Verbrennung zugefĂŒhrt. Dieser Trend wird sich verstĂ€rken, Pelletsheizungen gelten als ökologisch und werden gefördert.
Der Export von wertvollem Buchenholz nach China lĂ€uft ĂŒber deutsche ZwischenhĂ€ndler, so dass er nicht als Export dokumentiert wird. Insider sprechen von einem großen Ausmaß.
Auch fĂŒr die Papierindustrie werden sehr viele BĂ€ume geschlagen. Hier kann jedEr aktiv werden und Recyclingpapier kaufen.

Kahlschlag im Wald fĂŒr die Energiewende
Alte Buchen nach China
Die alten BuchenwĂ€lder des Hochspessarts sind ein in Mitteleuropa einmaliges Naturerbe, das nach den europĂ€ischen Natura 2000-Richtlinien eigentlich besonderen Schutz genießen sollte. Die Spessart-typischen Buchen verschwinden allmĂ€hlich.

Kritische Website zum Spessartwald - Link, Michael Kunkel

Der Wert des Waldes
Das Ökosystem Wald erbringt unschĂ€tzbare Leistungen, die in keiner Bilanz auftauchen - SZ, 3.8.2016

Greenpeace bewertet Waldnutzung und Waldschutz in Bayern und Hessen als sehr schlecht, in Schleswig-Holstein und Saarland als gut - Ranking, Greenpeace, 30. Juli 2016

Bundeskartellamt will mehr Wettbewerb und niedrigere Preise
Baden-WĂŒrttemberg liegt im Ranking in der Mitte. Der Landesbetrieb Forst BW hat 2 Aufgaben: eine hoheitliche fĂŒr den gesamten Wald im Land, eine unternehmerische fĂŒr den Staatswald. Das Bundeskartellamt scheint sich auf CETA und TTIP einzustellen und will den staatlichen Revierförstern ihre hoheitliche Aufgabe entziehen. Sie sollen nicht mehr bestimmen, welche BĂ€ume stehen bleiben, welche gefĂŒllt werden. Wenn zukĂŒnftig private Anbieter diese Funktion ĂŒbernehmen, wird mehr auf den Gewinn geachtet. Forst BW klagt gegen das Kartellamt vor dem Oberlandesgericht in DĂŒsseldorf. Das Urteil steht noch aus - StZ, 4.5.2016: 'Revierförster wird zur bedrohten Art'.

Schweizer Verfassung

Als einziger Staat der Welt gesteht die Schweiz in hrer Verfassung Tieren und Pflanzen WĂŒrde zu. WĂŒrde bedeutet, einen Wert haben, wertvoll sein - Link - Die 'Rheinauer Thesen' zu den Rechten von Pflanzen - Zusammmenfassung