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Batterie-Kraftwerke stabilisieren das Stromnetz

Der Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz durch die sogenannte Primärregelleistung war bislang vor allem eine Aufgabe für konventionelle Kraftwerke. Der Essener Kraftwerkekonzern Steag hat nun erstmals Großbatterien für die Erbringung von Primärregelenergie eingesetzt - e21digital.de, 1/2017.
► Caterva und Vattenfall kooperieren für Vermarktung von Regelenergie aus Speichern - pv-magazine 13.1.2017 ► Trianel bringt Opel-Stammwerk an die Regelenergiemärkte - Trianel GmbH, 13.1.2017.

Trassen sind Schwarzbauten

Grünen-Politikerin Brigitte Artmann stützt sich auf die Aarhus-Konvention, die auch Deutschland unterzeichnet hat und kündigt Klage an - onetz, 8.9.2016.

► Aktuelle Info zum Stand der Aarhus-Klage - Link.
Mehr Info und Spendenkonto - Link

Für Kritiker wie Dörte Hamann vom "Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse" aus Leinburg bei Nürnberg ist "der Netzentwicklungsplan NEP laut Aarhus-Konvention nicht rechtskonform" - DGS, 13.1.2017.

Teure Erdkabel: 3 bis 8 x teurer als Freileitungen, Reparatur kann Wochen dauern, halten max. 40 Jahre - SWRinfo, 7.6.2016

Bauern fordern Maut für Stromtrassen - SZ, 27.12.2016

Netzagentur senkt Renditen für Netzbetreiber
Die Eigenkapitalverzinsung für Neuanlagen solle bei 6,91 Prozent liegen und bei 5,12 Prozent für Bestandsanlagen. Bislang hatte die Regulierungsbehörde Zinssätze von 9,05 Prozent und 7,14 Prozent genehmigt - FAZ, 12.10.2016

Eine dritte Trasse kommt ins Spiel: Netzbetreiber Amprion plant neue Stromtrasse zwischen Emden und Meerbusch-Osterath - TAZ, 6.10.2016

Teure Erdverkabelung - TAZ, 30.9.2016

Lukrativer Trassenbau

Derzeit zahlt ein Durchschnittshaushalt in Deutschland jährlich 247 Euro für das Stromnetz und damit mehr als an EEG-Umlage. Trassenbau lohnt sich für die Netzbetreiber. Die Kosten für den Netzbau belasten sie nicht, diese holen sie sich von uns Stromkunden zurück. Für ihre Investitionen in die Strom- und Gasnetze jedoch erhalten sie staatlich garantierte Renditen - deutlich oberhalb des marktüblichen Niveaus: 9 % - pv magazine, 6.9.2016 - Gutachten, Universität Lüneburg, Sommer 2016

Wem nützen die Stromtrassen

Lorenz Jarass zur Stromtrasse "SuedLink"

Vortrag Prof. Dr. Hirschhausen
Monitor: Die Lüge vom Netzausbau
Ein aktuellerer, aber auch längerer Vortrag von Prof. Dr. Hirschhausen: Link

Der Bau neuer Fernstromtrassen verhindert die Energiewende

Die Trassen dienen dem Transport von Kohlestrom. Wolf von Fabek, Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. ► Link, 27.10.2014

Zentralisierung des Stromnetzes

Zentralisierung des Stromnetzes
führt unweigerlich zu Katastrophen

Das Märchen vom knappen Strom
Das Märchen vom knappen Strom dient der Zentralisierung und damit der Stör-Anfälligkeit der Stromnetze. Wogegen die Dezentralisierung - z.B. mit Kraft-Wärme-Kopplung - die Versorgungssicherheit erhöht.

Neue Fernübertragungsleitungen oder Stromspeicher?

Weichenstellung für den Umstieg auf Erneuerbare Energien? Oder weiter fossil. Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck, Geschäftsführer im Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Vortrag, 24.3.2015

Bundesnetzagentur wirbt für Strom-Trassen - StN, 8.12.2015 - unablässig:
ca. 3000 GW Erneuerbarer Strom 'mussten' 2015 abgestellt werden. Alt-Kohlemeiler-Reserven immer öfter 'benötigt'... Regelung der Stromverteilung durch Netzbetreiber immer teurer - wenn nicht endlich die Trassen gebaut werden. Netzbetreiber Tennet rechnet bis 2020 mit jährl. Kosten von 1 Mrd. €. Nicht erwähnt werden: 20 Mrd. € Kosten für die Trassen - jetzt mehr wegen Erdverkabelung - plus 20 Mrd. € für die Verteilnetze für Trassenstrom.
Gebremst werden Speicher, power-to-gas ► Link, mit denen jeder EE-Strom gespeichert werden kann, so dass die Trassen überflüssig werden. Regionale Versorgung auf der Niederspannungsebene, das ist von Konzernen/Politik nicht gewollt. Sie wäre ökologisch und preisgünstig - Stichwort Syrien: hier wird Krieg geführt wegen Gaspipelines - Nafeez Ahmed.

SüdLink-Trasse nicht begründbar

Der SüdLink-Streit eskaliert. Deutschlandfunk, 'Hintergrund':

Und: Windkraftausbau in Bayern nur für ortsfremde Investoren behindert - min 14,55

Ein Schritt zur energiepolitischen Unabhängigkeit Bayerns: das "10.000 Häuser Programm" ab 15.9.15 - nedap, 18.9.15. Gefördert werden solche energetischen Maßnahmen, die der Netzstabilität dienen, z.B. Speicher. Weitere Info Energieatlas Bayern

Wir brauchen keine Stromtrassen

llse Aigner, Energie- und Wirtschaftsministerin Bayerns: die beiden HGÜ-Leitungen sind zur Sicherstellung der Versorgung Bayerns nicht notwendig, vielmehr ist eine 'Speicheroffensive' gefordert. Auch sei vorübergehend Strombezug aus Österreich möglich ► mehr

Auch Prof. Christian Hirschhausen, DIW: Wir haben kein Netzproblem! "Auch nicht nach der Abschaltung der AKW´s 2022. Es sind keine Engpässe vorhanden. Jeder der etwas Anderes behauptet, kennt sich entweder nicht aus oder vertritt andere Interessen". Auch Hirschhausen befürwortet die Zusammenarbeit mit Österreich. "Es ist ein Skandal, dass im 21. Jahrhundert immer noch Häuser/Gemeinden vom Abbaggern aufgrund von Kohleabbau bedroht sind" ► mehr

Wozu Hochspannungstrassen? Professor Jarass: Wenn auch bei Starkwindlagen die Kohlekraftwerke weitgehend ungemindert weiter betrieben werden dürfen, dann sind dafür in der Tat gewaltige neue Höchstspannungsleitungen erforderlich, um diesen Kohlestrom über große Entfernungen ins Ausland exportieren zu können...DGS, 6.3.15