Home Navigationspfeil EWS Schönau gegen Bürgerbegehr

Die Freiburger Genossenschaft EiB

fusioniert mit der Netzkauf EWS Schönau, um Kräfte zu bündeln für den Einkauf in Stuttgartm Berlin, Kirchheim und im Remstal - EiB-Mitgliederbrief Nov.2011

Keine Unterstützung vom Ökostromanbieter
EWS Schönau fürs Stuttgarter Bürgerbegehren

Wenn die EWS ihre 20.000 KundInnen in Stuttgart auffordern würde, das Bürgerbegehren zu unterstützen, hätten wir gewonnen. Eine leichte Übung. Hier unser Brief vom 2. Juli 2011, über dessen Veröffentlichung Herr Sladek informiert ist.

Wir gingen davon aus, dass die EWS, die sich für demokratische Energie aussprechen, für Energie, die die Umwelt nicht zerstört, die in den 90er Jahren denselben Kampf geführt haben wie wir, die damals bundesweit Unterstützung erhalten haben, dass auch sie jetzt Solidarität ausüben.

Herr Sladek informierte uns, dass EWS uns nicht unterstützen könne, weil wir 100 % kommunale Stadtwerke durchsetzen wollen. Seine hauptsächlichen Gründe:

• Heutzutage brauche man Partner (!)
• Unser Bürgerbegehren mit der 100%-Forderung erschwere die
Verhandlungen mit EnBW
(!) - das ist übrigens auch die Position der GRÜNEN.


M. Sladek sagte kein Wort über Unabhängigkeit unserer Stadt von EnBW, kein Wort von Energiewende, von dezentraler Energieerzeugung ohne Atom, ohne Kohle, von Verlagerung der Macht von den Konzernen in die Kommunen, von der Demokratisierung der Energie.

JETZT hätten sie mit kleinem Aufwand die Chance, zu helfen ein Energiemonopol abzubauen, Fakten zu schaffen, ein Beispiel für ganz Deutschland, für dezentrale Energie.

Aber Herr Sladek möchte mit seiner Freiburger Genossenschaft
EiB Anteile an den Stuttgarter Netzen kaufen, möchte 'Partner' sein. Hierfür erhält man eine Rendite von 7 -9 %. Netze sind eine gute Kapitalanlage.

Unsere Meinung: Die Netze müssen zu 100% kommunal sein. Sie dürfen nicht EnBW gehören, nicht anderen Stadtwerken (Kommunalpartner GmbH), nicht der EiB, sondern den StuttgarterInnen. Denn alle, EnBW, Kommunalpartner und auch EiB vertreten ihre eigenen Interessen. Wir StuttgarterInnen wollen von niemandem vertreten werden, wir vertreten uns selbst!

EWS kann ruhig Strom-VERTRIEBspartner in Stuttgart werden, aber über die Netze als Rückgrat unserer Versorgung, als Grundlage für den Aufbau einer dezentralen Energiestruktur, müssen wir selbst bestimmen können.

Stuttgart kann wirklich auf eigenen Beinen stehen!