Home Navigationspfeil Atomausstieg für die Konzerne!

Atomausstieg stärkt mittelfristig Energiemonopole

Der am 30.Juni 2011 vom Bundestag verabschiedete ‚historische Atomausstieg' war von oben verordnet und in großer Eile inszeniert: Er ist ein Voll-Angriff auf die dezentrale Energieerzeugung.

Zentrale Energieerzeugung der Großkonzerne wie Offshore wird bedeutend stärker gefördert als dezentrale Erzeugung vor Ort.

Das EEG (Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien) wurde geändert und bietet den Netzbetreibern jetzt die Möglichkeit, dezentrale Erzeugung herunter zu fahren zugunsten ihrer Großkraftwerke.

Eine reelle Chance für dezentrale und preiswerte Energieerzeugung und -entwicklung besteht nur noch im kommunalen Schutzraum.

Zentrale Energieerzeugung der Energiekonzerne zerstört unsere Lebensgrundlagen und ist teuer:

Dezentrale Energierzeugung ist umwelt-schonend, effizient und günstig - und durch uns gestaltbar:

Atom und Kohle verstrahlen und vergiften uns und die Natur und verschwenden 2/3 der Energie als Wärme in die Luft und ins Flusswasser. Auch die 'modernen' Gaskraftwerke verschwenden mindestens 40 % der Energie. Text Atommüll

EnBW setzt auf 'gesäuberte' Kohle. Artikel
CO2-Verpressung vergrößert die Gefahr der Vergiftung, schafft Dauerprobleme. Text

Offshore-Stromerzeugung ist teuer und zieht den Bau der ebenfalls extrem teuren Hochspannungstrassen nach sich. Wegen der starken elektromagnetischen Strahlung sind diese gesundheitsschädlich. Süddeutschland soll so mit Strom versorgt werden.

Pumpspeicherwerke - wie das im Hotzenwald/ Schwarzwald geplante - soll u.a diesen Stromspeichern. Dafür wird ein ganzes Tal mit Dörfern überflutet, ein Berg zerstört.

Text


Fracking - die Gewinnung von Schiefergas -Artikel -mit einem Giftcocktail ohnegleichen gefährdet unser Grundwasser und auch die Bodensee-Wasserversorgung Artikel.


Müllverbrennungsanlagen vergiften die Luft u.a. mit Dioxinen, bis weit nach Sibiren.

All das ist unnötig und dient ausschließlich dem Profit weniger auf Kosten von Mensch und Natur

Strom und Wärme durch Mini-Kraft-Wärme-Kopplung ist hocheffizient (über 90%!) und kann - wenn in großem Maßstab angewendet - unseren Strombedarf als Grundlast decken ( dieses Jahr kommen Kleinst-KWK-Geräte auf den Markt). Zusammen mit Photovoltaik- und Windstrom, der vorrangig eingespeist wird. Der Vorrang ist dann gewährleistet, wenn die Kommune das Netz besitzt und betreibt. Preisgünstig, die Bürger verdienen, Geld bleibt in der Stadt/ Region. Text1 Text2

Gasgewinnung durch Grünabfall-Vergasung, durch Pyrolyse - Artikel - und durch Umwandlung von überschüssigem Strom in Erdgas 'Windgas'. Mit diesem Gas wird die Micro-KWK betrieben. Strom wird verbraucht, Wärme, wenn nicht im Haus gebraucht, ins Fernwärmenetz eingespeist. Windgas Text


• Das größte Verteil- und Transportnetz in Deutschland ist das Erdgasnetz. Jede 2. Wohnung wird mit Ergas beheizt. Es transportiert fast doppelt so viel Energie wie das Stromnetz. Dieses Netz kann als großer Speicher für regenerative Energie genutzt werden! Text Strom aus Wind- bzw. Photovoltaikparks kann über die Elektrolyse Wasserstoff bzw. durch Zugabe von CO2 Methan erzeugen und dieses ins Ergasnetz einspeisen. Einmal lokal, aber auch 'Windgas' aus Strom aus Windkraftanlagen im Norden, die von den Netzbetreibern immer häufiger abgestellt werden, kann so nach Süden transportiert werden.  Artikel "Ohne Erdgas geht es nicht", FAZ, 24. Mai 2011


Wir brauchen keine Hochspannungstrassen, wir brauchen keine Pumpspeicherwerke, keine Kohle, keine Atomkraftwerke.

Unser Weg ist dezentral und zukunftsfähig!